diakon




Diakon Consilarius Alois Rauch

Consilarius Alois Rauch ist
Sprecher der Ständigen Diakone in
der Diözese Innsbruck. Er ist
ausgezogen um in der dritten Welt
Hilfe zu leisten. Als mobiler
Diakon leistet er heute wertvolle
Dienste in den Pfarren des
Seelsorgeraums. Wir alle fühlen
uns mit ihm eng verbunden und
wünschen uns, dass es noch lange
so bleibt.

 

Diakon Cons. Alois Rauch, geb. 1945 in Roppen ist mit seiner Gattin Gertraud verheiratet und hat drei Kinder. Bereits als Kind lernte er am elterlichen Bauernhof die Schönheit der Natur und das Wunder der Schöpfung kennen. Bald nach der Schulzeit führte ihn eine weite Reise nach Indonesien, wo er als Entwicklungshelfer einige Jahre den Einwohnern in der Landwirtschaft „Hilfe zur Selbsthilfe“ vermittelt hat. Dort hat er auch den Missionsbischof Hermann Raich kennen gelernt, der ihn sehr fasziniert und in seinem weiteren Leben auch immer wieder inspiriert hat.
Als Beschenkter kehrte er wieder in seine Heimat zurück. Seine Familie hat ihn bei der Wiedereingliederung in die westliche Wohlstandsgesellschaft stark unterstützt. Die Familie ist und bleibt sein Bindeglied zu Kirche, Gemeinschaft und Beruf.

Alois Rauch ist ein Brückenbauer. Eine Brücke braucht Pfeiler, die auf einem festen Fundament stehen. Sein Fundament ist der Glaube den er von seinen Eltern übernommen hat. Sein Vater hatte auch „Pitztaler Wurzeln“, er kam nämlich von der „Biedere“.

Der erste Pfeiler seiner Brücke ist das Vertrauen auf den lebensspendenden Gott, der ihm zutraut , die Welt zu verändern. Der zweite Pfeiler ist die Kirche Jesu Christi, die ihm Kraft und Stärke gibt, als Diener die Sorgen und Nöte der Menschen zumindest etwas lindern zu können. Der dritte Pfeiler ist die Weihe zum ständigen Diakon. Dieses Geschenk hilft ihm im alltäglichen Dienst an den Menschen wo er Freude und Erfüllung findet.

Seine Aufgaben und Dienste im Seelsorgeraum Inneres Pitztal sind sehr vielfältig: Er unterstützt den Pfarrer in der Sonntagsliturgie, zum Beispiel bei Wortgottesdiensten, Familiengottesdiensten, Versöhnungsfeiern, Segensfeiern, Taufen, Firmungen, Eheschließungen und Begräbnissen.

Er ist überzeugt, dass die Kirche das ständige Diakonat für die Seelsorge immer mehr braucht und so die frohe Botschaft den Menschen näher bringen kann. Er ist dankbar für die vielen MithelferInnen im Seelsorgeraum, fühlt sich gut aufgenommen und erfährt viel Wertschätzung. Wir hoffen alle, dass er gesund bleibt und noch lange die Kraft hat im Seelsorgeraum noch viele Brücken zu bauen.